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Ungewöhnliche Betriebsbedingungen – Bremse, mechanische

Ungewöhnliche Betriebsbedingungen: Umgebungsbedingungen, die für den Kranbetrieb nachteilig oder diesem unzuträglich sind, zum Beispiel korrosive Dämpfe, nachteilige Witterungsbedingungen, extreme Hitze oder Kälte, gefährliche Einsatzbedingungen sowie Bereiche mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Staubentwicklung.

Ausleger: Das horizontale angeordnete Element eines Krans, das ein Heben und Senken der Last ermöglicht, und an dem eine verfahrbare Laufkatze mit Hebezeug befestigt ist.

Portalkranausleger: Eine Verlängerung der Kranbahn, die beim Verfahren des Krans bei Bedarf eingeklappt oder eingefahren werden kann.

Verwaltungsbehörde/Regelungsbehörde: Eine Regierungsbehörde bzw. der Arbeitgeber, wenn keine gerichtliche Zuständigkeit vorhanden ist.

Bremse: Eine Vorrichtung zur Reduzierung der Geschwindigkeit, die die Bewegungsenergie begrenzt oder stoppt.

Bremse, hydraulische: Eine Bremse, bei der die Bremskraftübertragung über eine Flüssigkeit erfolgt.

Bremse, Reversierbremse: Eine Bremse, bei der die Motorspannung oder Phasensequenz umgepolt wird und der Motor zum Abbremsen in Gegenrichtung dreht.

Bremse, Haltebremse: Die automatisch ansprechende Reibungsbremse eines Hebezeugs. Wenn die Stromversorgung dieser Bremse ausgeschaltet ist, kann das Hebezeug nicht bewegt werden.

Bremse, mechanische Lastbremse: Eine automatische Reibungsbremse, die für das Absenken von Lasten genutzt wird. Zum Absenken der Last wird für diese unidirektionale Bremse ein Motordrehmoment benötigt. Beim Anheben der Last wird der Motor nicht mit zusätzlicher Last beaufschlagt.

Bremse, dynamische: Eine Bremse, bei der der Motor als Generator fungiert und die Energie über Bremswiderstände als Wärme abgeführt wird.

Bremsvorrichtung: Eine Vorrichtung, bei der entweder Strom oder Reibung zum Stoppen einer Bewegung genutzt wird.

Bremse, Wirbelstrombremse: Eine Bremse, bei der die Geschwindigkeit mittels elektrischer Induktion kontrolliert bzw. reduziert wird.

Lageregelung: Eine Methode der Geschwindigkeitskontrolle, bei der die Geschwindigkeit durch Entziehen der Bewegungsenergie bzw. durch Drehen des Motors in Gegenrichtung geregelt wird.

Zuweisung: Die Übertragung individueller Verantwortlichkeiten vonseiten eines Arbeitgebers oder eines Repräsentanten des Arbeitgebers. Autorisierung: Die Ernennung einer Person vonseiten einer Verwaltungs- oder Regelungsbehörde.

Hilfshub: Ein zweites Hebezeug, das für Hubvorgänge mit schnellerer Hubgeschwindigkeit genutzt wird und in den meisten Fällen eine geringere Nennlast hat als der Haupthub.

Bremse, Notbremse: Eine Bremse zum Auslösen der Sofortbremsung eines Antriebs. Sie wird entweder vom Bediener oder in einigen Fällen automatisch ausgelöst, wenn die Stromversorgung des Antriebs unterbrochen wird.

Bremse, mechanische: Eine Bremse, bei der die Geschwindigkeit durch Reibung kontrolliert oder reduziert wird.